Zahlungsverkehr

Im Zahlungsverkehr unterscheidet man grundsätzlich 3 Zahlungsformen.

Die bekannteste ist wohl die Barzahlung. Ein Konto wird hierbei von keinem Beteiligten benötigt. Die Zahlung erfolgt durch formlose Einigung und Übergabe von Bargeld. Gezahlt werden kann mit gesetzlichen Zahlungsmitteln – Münzen & Banknoten.

Weiter gibt es die halbbare Zahlung. Für diese benötigt mindestens ein Beteiligter ein Konto. Als halbbare Zahlungsmittel gelten der Barscheck und der Zahlschein. Hiermit erteilt der Aussteller seiner Bank den Auftrag gegen Vorlage des Zahlungsmittels sein Konto mit dem angegebenen Betrag zu belasten und dieses an den Zahlungsempfänger in bar auszuzahlen. Ebenfalls als halbbare Zahlung ist die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto anzusehen. Hierbei hat nur der Zahlungsempfänger ein Konto.

Die heutzutage sicher beliebteste Form ist die unbare Zahlung – auch Übertragung von Buchgeld oder elektronischem Geld. Zur Abwicklung der unbaren Zahlung benötigen alle Beteiligten ein Konto. Durch Überweisung, Lastschrift oder Verrechnngsscheck verfügt der Zahlungspflichtige über Buchgeld auf seinem Girokonto bzw. über Karten- und Netzgeld. Der Zahlungsempfänger erhält die Zahlung ebenfalls in Form von Buchgeld auf seinem Konto bzw. als Ansprüche aus Karten- oder Netzgeld.

Bedeutung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

Der bargeldlose Zahlungsverkehr hat in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen, da durch die sicheren und bequemen Zahlungen Risiken in Verbindung mit der Bargeldhaltung reduziert werden. Auch werden hierdurch Zahlungen vereinfacht. Erst durch die bargeldlosen Zahlungen ist eine rationelle Abwicklung des Massenzahlungsverkehrs möglich. Durch die bargeldlosen Zahlungen werden Sichteinlagen bei den Banken geschaffen, welche die Voraussetzung zur Kreditschöpfung bilden.

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