Das Depotkonto

Das Depotkonto (auch kurz Depot) dient der Verbuchung von Wertpapieren (Aktien, Anleigen, Fonds, Zertifikate, etc) in Form der Verwahrung und Verwaltung. Will man diese an der Börse kaufen, verkaufen oder vorhandene Wertpapiere verwahren, benötigt man hierfür ein Depot, über welches diese verbucht werden.

Auf dem Depotkonto werden dem Kunden genaue Angaben zu den im Depot verwahrten Papieren angezeigt. Aufgeführt wird die Wertpapierbezeichnung, die Werpapierkennummer (WKN / ISIN), der Nennbetrag oder die Stückzahl der verbuchten Wertpapiere, die Verwahrart und der Lagerort. Oftmals werden auch der aktuelle Kurswert sowie der Einstandswert der einzelnen Wertpapiere auf erstellten Depot-Auszügen angegeben.

Bedeutung des Depots

Rechtlich dient ein Depot der Sicherung des Herausgabeanspruches des Kunden an die ihm gehörenden Wertpapiere. Banken verwalten die Papiere nur für den Kunden, im Falle einer Insolvenz der Bank, können die Papiere jedoch direkt an den Kunden herausgegeben werden.

Rechtliche Grundlagen

Rechtsgrundlagen für die Führung von Depotkonten bilden §14 DepotG (DepotGesetz - Verwahrungsbuch), die jeweils gültigen AGB sowie §§ 688ff BGB (Verwahrung).

Erträge der Bank

Im Zusammenhang mit der Depotführung fallen für die Bank verschiedene Ertäge an. Diese setzen sich zusammen auch direkten Erträgen (Depotgebühren) und indirekten Erträgen (Provisionen aus Wertpapiergeschäften).

 

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